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Gesetzl. Hinterbliebenenversorgung

Witwen- bzw. Witwerrente: Für hinterbliebene Ehepartner, ehemalige Ehepartner und Lebenspartner beträgt die große Witwen- bzw. Witwerrente (große WR) 55% bzw. die kleine WR 25% der vollen Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung des Verstorbenen. Damit werden häufig nur etwa 25% bzw. 10% des letzten Nettoeinkommens des Verstorbenen erreicht.   

Witwenrentenberechtigte erhalten für jedes erzogene Kind einen Rentenzuschlag. Sofern der Verstorbene zum Zeitpunkt des Todes das 63. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, kann die WR bis zu 10,8% gekürzt werden. Einkünfte der Rentenempfänger werden oberhalb der Freibeträge auf die WR angerechnet.

Leistungsvoraussetzung: Für die große WR muss der/die Hinterbliebene das 45. Lebensjahr vollendet haben oder ein Kind erzogen haben, ansonsten gilt die kleine WR auf zwei Jahre begrenzt. Grundsätzlich muss der Verstorbene die Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt haben und die Ehe muss i.d.R. mindestens 1 Jahr bestanden haben.

Waisenrente: Kinder erhalten maximal bis zum 27. Lebensjahr, sofern sie sich in der Schul- oder Berufsausbildung befinden, eine Waisenrente in Höhe von 10% (Halbwaisenrente) bzw. 20% (Vollwaisenrente) in Bezug auf die Höhe der vollen Erwerbsminderungsrente des Verstorbenen. Auch hier erfolgt eine Kürzung von bis zu 10,8%, sofern der Verstorbene das 63. Lebensjahr zum Zeitpunkt des Todes noch nicht erreicht hat.

Weitere Informationen zur gesetzlichen Hinterbliebenenversorgung finden Sie hier.

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