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Pensionsfonds

Ein Pensionsfonds ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, welche aus Arbeitgeberleistung oder durch Entgeltumwandlung über den Arbeitgeber finanziert wird. Der Versorgungsberechtigte Mitarbeiter erhält einen direkten Rechtsanspruch auf die vereinbarte Leistung gegenüber dem Pensionsfonds. Zudem wird mit dem Angebot eines Pensionsfonds der Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung erfüllt.

Da der Pensionsfonds im Gegensatz zu Direktversicherung und Pensionskasse der Beitragspflicht zum Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) unterliegt, jedoch im Rahmen der Entgeltumwandlung gemäß § 3 Nr. 63 EStG denselben Rahmenbedingungen unterliegt und von daher keine effektiven Vorteile gegenüber den anderen Durchführungswegen bietet, empfehlen wir zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf Entgeltumwandlung die Nutzung der Direktversicherung oder Pensionskasse.

Übertragung von Versorgungsansprüchen aus Direktzusage

Mit der Einführung des § 3 Nr. 66 EStG hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, eine Versorgungsverpflichtung aus einer Pensionszusage auf einen Pensionsfonds zu übertragen, ohne hierbei eine Lohnsteuerpflicht beim Arbeitnehmer auszulösen.

Insbesondere ist dies zur Ausfinanzierung von nicht rückgedeckten Pensionszusagen interessant, da bereits erdiente Versorgungsansprüche gegen Zahlung eines Einmalbeitrages („Past Service“) an den Pensionsfonds abgelöst werden können, womit sich der künftige Rechtsanspruch der Versorgungsberechtigten direkt an den Pensionsfonds richtet und damit eine aufwendige und kostenintensive Rentnerverwaltung für den Arbeitgeber entfällt.

Im Jahr der Übertragung ist der Einmalbeitrag bis zur Höhe der gebildeten Pensionsrückstellungen als Betriebsausgabe abzugsfähig. Die Rückstellungen selber, werden gewinnerhöhend aufgelöst. Die Auflösung der Pensionsrückstellung und Übertragung auf den Pensionsfonds sind im Jahr der Übertragung bilanzneutral. In der Regel ist zur vollständigen Ausfinanzierung der Ansprüche ein Mehrbeitrag erforderlich. Dieser Mehrbeitrag kann auf die folgenden zehn Jahre verteilt steuerlich abgeschrieben werden.

Die künftig noch zu erdienenden Versorgungsansprüche können gegen laufende Zahlungen an eine Unterstützungskasse („Future Service“) finanziert werden.

In Hinblick auf die internationale Rechnungslegung nach IFRS wirkt dieser Prozess bilanzverkürzend, womit i.d.R. ein verbessertes Bonitätsrating einhergeht und folglich Finanzierungsvorteile für das Unternehmen verbunden sind.

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